Meeris vom Niederweg
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Aktuelles 2015

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03.08.2015 -  Wir müssen uns von Oma Rusty verabschieden

Am 6. Juni noch hatten wir ihren 8 1/2 - ten Geburtstag gefeiert und natürlich gehofft, dass es immer so weitergeht. Aber nicht blauäugig - daneben habe ich fast jeden Tag ein Momentchen innegehalten, sie angeschaut, und mich gefreut, dass sie noch da war.  

Ich habe fest gehofft, dass das immer so weitergeht und du einfach irgendwann einmal friedlich einschläfst, aber so einfach ist es leider meistens nicht. In letzter Zeit bist du immer mehr gelegen, dein Gang wurde noch staksiger und hochbeiniger, und trotz Schmerzmittel ging es immer mehr bergab. Seit letztem Samstag bist du kaum mehr auf die Beinchen gekommen. Im Anbau hast du den Tag zumeist im Häuschen verbracht - vorne futternd, hinten lagen die Beine raus:

















Was bei einem andern Tier wohl einfach entspannt aussieht, war bei dir durch die Arthrose bedingt. Hier noch ein Bild wie es aussah, wenn du ausnahmsweise nicht im Häuschen warst (weil Zweibein natürlich 2 x täglich dort sauber gemacht hat, damit du nicht im Nassen liegst:


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Die Entscheidung war schwierig: einerseits hast du noch gut gefressen, andererseits konntest du deinen Fluchtreflex nicht mehr ausüben - mit den Vorderbeinchen alleine kamst du einfach kaum mehr vorwärts.

Am Sonntag Nachmittag war der Entschluss gefasst - wenn unsere Tierärztin das auch so sieht, werden wir dich am Montag über die Regenbogenbrücke führen - klar hätten wir es noch mit Cortison und Vitamin B versuchen können und damit vielleicht noch ein paar Tage rausschinden, aber wäre das in deinem Sinne gewesen? Du hast 8 Jahre und fast 8 Monate lang ein schönes Leben gehabt, konntest bis zuletzt futtern, was Zweibein geliefert hat, und so wollte ich nicht warten, bis dein Köpfchen in der Häuschenecke versinkt, bis es auch für jeden Menschen eindeutig genug ist, sondern du solltest mit vollem Bauch und erhobenem Köpfchen diese Welt verlassen.

So bist du dann am 3. August 2015 kurz vor Mittag gegangen - ich vermisse dich sooo sehr, süsse Oma Rusty - und ich hoffe sehr, dass ich in deinem Sinne gehandelt habe.
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09.05.2015 - Nintendo zieht ein

Nachdem Zampieri ja leider gestorben ist, waren meine 6 Meeri-Mädels kastratenlos, was wie ich finde, gar nicht geht.

Bereits im Juli 2014 hatte ich mich in Nintendo bei Barbara verguckt und sie damals gefragt, ob er nicht als nächster Kastrat bei mir einziehen dürfte.

So hat Nintendo sozusagen 'auf Warteposition' im Steg gelebt - bis ich ihn heute holen ging. Ich war ja sehr gespannt, wie die Vergesellschaftung laufen würde... er eher ein Sanfter - meine Lillifee eher vom Typ dominant und herrschend .  Und so war es dann auch ..... Lillifee hat sich sehr schnell den neuen Namen 'General Lilli' verdient und der sanfte Nintendo wurde herumgescheucht, dass die Spähne flogen. Die andern Mädels waren soweit ganz freundlich zu ihm, ziemlich gemäss ihrer Rangfolge. Eigentlich klar, denn man will seinen Rang ja nicht an den Neuen abgeben.  Nach einer Woche war schon ziemlich Ruhe - die Sache ist einmal mehr zum Glück ohne grössere Blessuren über die Vergesellschaftungsbühne gegangen. Da hilft halt schon, wenn das Gehege gross genug ist und durch die Struktur auch die Möglichkeit besteht. sich dem Blick des andern mal zu entziehen.  Bei den Meerschweinchen scheint dann oft 'aus den Augen, aus dem Sinn' zu gelten, was allen etwas Zeit zum sich Erholen bringt.

Hier nun erste Bilder des neuen 'Mannes' am Niederweg:
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05.05.2015

Es war so friedlich, die letzten Monate.... alle soweit gesund... wobei, Zämpeli war schon immer schlechter zu Fuss unterwegs und zudem hatte er Zysten.  Zweimal wurden die grössere der beiden punktiert und jeweils 20 bis 30 ml. Flüssigkeit herausgesogen. Das schien ihm jeweils gut zu tun. Wir wussten zwar nicht, woher die kamen - schliesslich war er ein Männchen und konnte demzufolge keine Ovarialzysten haben.  In den letzten paar Tagen konnte er allerdings immer schlechter laufen und am 4.5. schienen die Hinterbeinchen praktisch gelähmt zu sein. Ich gab ihm noch etwas mehr Schmerzmittel und war froh, dass er aber immer noch futterte, was man vor ihn hin legte.

Am Tag darauf  konnte ich ihn leider nur noch erlösen - es war einfach fertig, das sah man an der Gewichtsreduktion, dem pflotschnassen Po und hinten am Bauch.... und eben  an den steifen Hinterbeinen. die Tierärztin hat ihn dann noch obduziert um endlich mehr über diese Zysten zu erfahren und was da wohl sonst noch war.  Der Befund war dann :  Nierentumor mit Zysten, Metastasen in der Leber und diverse Tumore an den Lymphknoten.  Bei uns Menschen wär das wohl Krebs im Endstadium - zum Glück haben wir ihn am 5.5. gleich erlöst und nicht noch weiter zu therapieren versucht.

Den Nachruf, wie ich ihn auch in der Meerschweinchenplattform gepostet habe, werdet ihr unter seinem Menupunkt finden.
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